Laufen, laufen, laufen
Immer wieder hin und her
Stumm und voller Ungeduld
Die für immer brennen wird
Wie ein Tier in einem Käfig
Nach vorne und zurück
Voller Hass und Verachtung
Auf sich und diese Welt

Durch die Gitter kann man all die fetten Sieger sehen
Wie sie dauernd blöde Witze machen und lachend vorübergehen

Mit den Händen an den Gitterstäben
Wie 'ne Spinne an ihrem Netz
Ein Feigling wirft einen dicken Stein
Der an der Wand zerfetzt

In freier Wildbahn hätte man leichtes Spiel
Ein Sprung und alles wäre klar
Doch der Wunsch auf Rache bleibt unerfüllt
Und man nimmt ihn mit ins Grab

Niemand sperrt die Gitter auf
Sie stecken fest im Kopf
Die Schlüssel passen lang nicht mehr
Auf das alte Schloss

Und draußen vor dem Käfig kann man die Sieger sehen
Wie sie gelangweilt durch die Gegend stieren und vorübergehen


Lyrics submitted by Alexiel_Laguna

"Tier" as written by Andreas Meurer Andreas Frege

Lyrics © BMG Rights Management

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Tier song meanings
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