Ein Volk steht wieder auf na toll bei Aldi brennt noch Licht
Du weißt Deiche brechen richtig oder eben nicht
Du hoffst erste Person plural, weißt, aber nicht mit mir
Es ist schwer zu erlangen und leicht zu verlieren

Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal
Nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht
(Noch lange nicht) egal (egal, egal, egal)

Ich habe nicht davon gehört
Denn das ist, was passiert
Mir hat niemand was erzählt
Ich habe nicht davon gelesen
Das ist unsere Zeit
Ich bin dabei gewesen

Niemand wird es schlechter danke, keiner findet statt
Du weißt, der Kuchen ist verteilt du spürst die Krümel werden knapp
Und alle um dich herum, wer kann was wofür, es ist
Schwer zu erlangen und leicht zu verlieren

Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal
Nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht
Noch lange nicht, egal (egal, egal, egal)

Ich habe nicht davon gehört, denn das ist, was passiert
Mir hat niemand was erzählt
Ich habe nicht davon gelesen (das ist unsere Zeit)
Ich bin dabei gewesen

Ein Volk steht wieder auf na toll bei Aldi brennt noch Licht (Ich habe nicht davon gehört)
Du weißt, Deiche brechen richtig (Denn das ist, was passiert)
Oder eben nicht (Mir hat niemand was erzählt)
Fühlen es wird Zeit
Krümel werden knapp (Ich hab nicht davon gelesen)
Deiche brechen richtig (das ist unsere Zeit)
Oder eben nicht


Lyrics submitted by cerph

"Deiche" as written by Frank Tirado Rosales Erik Langer

Lyrics © Warner Chappell Music, Inc.

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Deiche song meanings
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6 Comments

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    General Commenthm, und welche art von aufmerksamkeit soll es deiner meinung nach erzeugen?

    nein. die texte von marcus wiebusch sind eigentlich fast niemals so platt, dass sie direkt das ansprechen würden, was sie meinen ;) ... und das thema "deutsche einheit" liegt ihm auch ganz sicher nicht besonders am herzen.

    es geht hier meiner meinung nach in erster linie um die apathie der bevölkerungsmehrheit. man macht dann bei etwas mit bzw. interessiert sich pflichtgemäß für etwas, wenn es in den medien breitgetreten wird. man hat keine eigene meinung und keinen eigenen antrieb - aber wenn man als "volk" angesprochen wird, dann ist man dabei. man lässt sich instrumentalisieren und will bloss nichts verpassen. aber etwas für sich selbst in die hand nehmen, das kommt nicht in frage.

    und mit dem refrain - "Nur weil man sich so dran gewöhnt hat,
    Ist es nicht normal, Nur weil man es nicht besser kennt, Ist es nicht - noch lange nicht - egal" versucht herr wiebusch eben dagegen anzusteuern... die menschen aufzuwecken.

    ... aber wahrscheinlich ist auch diese deutung noch viel zu platt.

    Nebenbei, die erste Zeile "Ein Volk steht wieder auf - na toll" sehe ich eher in Anspielung auf den NSDAP-Spruch (sorry, genaue Herkunft krieg ich grad nicht zusammen und ist mir auch egal): "Volk steh auf und Sturm bricht los"... passt auch zum Bild mit den "Deichen", also: die Verführung des willfährigen, apathischen Volkes zu einem großen "Pseudo-Sturm", der eigentlich nur das Handlanger-Spielen für bestimmte Interessen bedeutet. Aber sich dann toll fühlen - schließlich stand in der BILD ja auch, dass sich die Volksseele so-und-so zu fühlen und zu benehmen hat.

    Kettcar sind schon klasse. Schön böse und zynisch ;)
    todaystomorrowon April 24, 2007   Link

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