"Deiche" as written by Marcus Wiebusch, Reimer Bustorff, Erik Langer, Frank Tirado Rosales and Lars Wiebusch....
Ein Volk steht wieder auf na toll bei Aldi brennt noch Licht
Du weißt Deiche brechen richtig oder eben nicht
Du hoffst erste Person plural, weißt, aber nicht mit mir
Es ist schwer zu erlangen und leicht zu verlieren

Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal
Nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht
(Noch lange nicht) egal (egal, egal, egal)

Ich habe nicht davon gehört
Denn das ist, was passiert
Mir hat niemand was erzählt
Ich habe nicht davon gelesen
Das ist unsere Zeit
Ich bin dabei gewesen

Niemand wird es schlechter danke, keiner findet statt
Du weißt, der Kuchen ist verteilt du spürst die Krümel werden knapp
Und alle um dich herum, wer kann was wofür, es ist
Schwer zu erlangen und leicht zu verlieren

Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal
Nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht
Noch lange nicht, egal (egal, egal, egal)

Ich habe nicht davon gehört, denn das ist, was passiert
Mir hat niemand was erzählt
Ich habe nicht davon gelesen (das ist unsere Zeit)
Ich bin dabei gewesen

Ein Volk steht wieder auf na toll bei Aldi brennt noch Licht (Ich habe nicht davon gehört)
Du weißt, Deiche brechen richtig (Denn das ist, was passiert)
Oder eben nicht (Mir hat niemand was erzählt)
Fühlen es wird Zeit
Krümel werden knapp (Ich hab nicht davon gelesen)
Deiche brechen richtig (das ist unsere Zeit)
Oder eben nicht


Lyrics submitted by cerph

"Deiche" as written by Frank Tirado Rosales Erik Langer

Lyrics © Warner Chappell Music, Inc.

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Deiche song meanings
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6 Comments

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  • 0
    General CommentIn den Lyrics ist ein Fehler (grrr... dabei hatte ich sie doch schon vor einer Woche in korrekter Form eingesandt?!): statt "Niemand hört dich schlecht - oh danke" usw. heißt es: "Niemand wird es schlechter... - Danke, Keiner findet statt".
    todaystomorrowon March 16, 2005   Link
  • 0
    General CommentHabs mal editiert.
    Danke für den Hinweis.
    Obwohl ich persönlich ja der meinung bin es heisst: "Niemand wird es schlecht - oh danke". Hast du den Text aus dem Booklet?
    cerphon March 16, 2005   Link
  • 0
    General Commentyep, laut booklet geht der Text genau wie folgt:

    \"Niemand wird es schlechter...\", danke, keiner findet statt

    -> Der Zeilenanfang somit als Zitat aus jener Rede von Kohl (??) zur Vereinigung von BRD und DDR
    todaystomorrowon March 23, 2005   Link
  • 0
    General CommentIch denke das das Lied wirklich Bezug auf den Mauerfall nimmt.

    Dabei sehe ich wird die Wiederfereinigung mit einer Art Gleichgültigkeit betrachtet ["Ein Volk steht wieder auf - na toll"] zum anderen wird in der 2 Strophe jedoch auf das komplette gegenteil hingewiesen ["Ist es nicht - noch lange nicht - egal"]

    ICh denke das dieses Lied in einer gewissen Weise wieder aufmerksammkeit auf den Zusammenschluss Deutschlands lenken soll. Vieleicht auch mit dem Hintergrund, dass dieser Prozess selbst nach fast 20 Jahren immernoch nicht abgeschlossen ist..

    Würde mich mal interessieren ihr anderen hier dazu denkt
    download123on April 03, 2007   Link
  • 0
    General Commenthm, und welche art von aufmerksamkeit soll es deiner meinung nach erzeugen?

    nein. die texte von marcus wiebusch sind eigentlich fast niemals so platt, dass sie direkt das ansprechen würden, was sie meinen ;) ... und das thema "deutsche einheit" liegt ihm auch ganz sicher nicht besonders am herzen.

    es geht hier meiner meinung nach in erster linie um die apathie der bevölkerungsmehrheit. man macht dann bei etwas mit bzw. interessiert sich pflichtgemäß für etwas, wenn es in den medien breitgetreten wird. man hat keine eigene meinung und keinen eigenen antrieb - aber wenn man als "volk" angesprochen wird, dann ist man dabei. man lässt sich instrumentalisieren und will bloss nichts verpassen. aber etwas für sich selbst in die hand nehmen, das kommt nicht in frage.

    und mit dem refrain - "Nur weil man sich so dran gewöhnt hat,
    Ist es nicht normal, Nur weil man es nicht besser kennt, Ist es nicht - noch lange nicht - egal" versucht herr wiebusch eben dagegen anzusteuern... die menschen aufzuwecken.

    ... aber wahrscheinlich ist auch diese deutung noch viel zu platt.

    Nebenbei, die erste Zeile "Ein Volk steht wieder auf - na toll" sehe ich eher in Anspielung auf den NSDAP-Spruch (sorry, genaue Herkunft krieg ich grad nicht zusammen und ist mir auch egal): "Volk steh auf und Sturm bricht los"... passt auch zum Bild mit den "Deichen", also: die Verführung des willfährigen, apathischen Volkes zu einem großen "Pseudo-Sturm", der eigentlich nur das Handlanger-Spielen für bestimmte Interessen bedeutet. Aber sich dann toll fühlen - schließlich stand in der BILD ja auch, dass sich die Volksseele so-und-so zu fühlen und zu benehmen hat.

    Kettcar sind schon klasse. Schön böse und zynisch ;)
    todaystomorrowon April 24, 2007   Link
  • 0
    Song Meaning@todaystomorrow

    Ich denke auch in die Richtung, dass das Lied eher auf die aktuelle Gesellschaftslage und Politik abzielt und die Menschen wachrütteln soll. Insbesondere unterstützt dies auch der Refrain:

    "[...]
    Ich habe nicht davon gelesen
    Das ist unsere Zeit, ich bin dabei gewesen"

    Hier soll meiner Meinung nach verdeutlicht werden, dass man nicht bloß Zuschauer ist, der die Geschichte nur erzählt bekommt (passiver Medienkonsument), sondern selbst am Verlauf der Geschichte teilhaben soll ("ich bin dabei gewesen").

    Auch die Textzeilen

    "Du hoffst, erste Person plural
    Weißt, aber nicht mit mir"

    verstehe ich so, dass man sich zwar immer gerne bereitwillig als Teil des Ganzen sieht ("1. Person Plural", also WIR, das Volk), wo man zusammen etwas schafft, aber die anderen dann doch lieber mal machen sollen und man selbst sich zurücklehnt ("aber nicht mit mir").

    In der zweiten Strophe kommt wie ich finde auch so eine allgemeine negative Grundstimmung gegenüber der Politik (so würde ich das mit zynischer Abdankung vorzeitig unterbrochene Zitat "Niemand wird es schlechter - danke" verstehen - sind ja eh alles Lügen) und der Wirtschaftslage bzw. der Wohlstandsschere ("der Kuchen ist verteilt") heraus.
    FewKinGon June 28, 2011   Link

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