er achte Mond schleppt sich gemächlich in das satte Korn des Hinterlands,
wo Weiler sich an Hügel schmiegen und bei jungen Trauben
Wegweiser teilnahmslos verwittern und an blinden Enden alter Straßen bei
durstigen Bächen morsche Mühlen stumm verstauben
Bei Galgenhainen auf den Fluren lang vergang'ner Kriege liest ein blinder Weissager
das Morgen aus Knochen von Friedenstauben

Aufhocker kauern in Schatten am Wegesrand
Leblos das Atmen der lauernden Mahre
Ein Fremder im Hohlweg, ein regloses Kind

Hinter verwachsenen Kreuzungen schleichen
Im Dunkel der Ackerraine vage Schemen
Vom uralten Schlachtfeld her klagt leis' der Wind

Ein Rendezvous der Ruhelosen
Ein Stelldichein der ungesühnt Verschiedenen


Lyrics submitted by sokorny

Wiedergänger Blues song meanings
Add your thoughts

No Comments

sort form View by:
  • No Comments

Add your thoughts

Log in now to tell us what you think this song means.

Don’t have an account? Create an account with SongMeanings to post comments, submit lyrics, and more. It’s super easy, we promise!

Back to top
explain