Es war ein König in Thule,
gar treu bis an sein Grab,
dem sterbend seine Buhle
einen goldnen Becher gab.

Es ging ihm nichts darüber,
er leert ihn jeden Schmaus;
die Augen gingen ihm über,
so oft er trank daraus.

Und als er kam zu sterben,
zählt er seine Städt im Reich,
gönnt alles seinen Erben,
den Becher nicht zugleich.

Er saß beim Köngsmahle,
die Ritter um ihn her,
im hohem Vätersaale
dort auf dem Schloß am Meer.

Dort stand der alte Zecher,
trank letzte Lebensglut,
und warf den heil´gen Becher
hinunter in die Flut.

Er sah ihn stürzen, trinken,
und sinken tief ins Meer,
die Augen täten ihm sinken,
trank nie einen Tropfen mehr.


Lyrics submitted by Alexiel_Laguna

Der König von Thule song meanings
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