Warst Du nicht fett und rosig?
Warst Du nicht glücklich?
Bis auf die Beschwerlichkeiten
Mit den anderen Kindern streiten,
mit Papa und Mama

Wo fing es an und wann?
Was hat Dich irritiert?
Was hat Dich bloss so ruiniert?

Daß sie nicht zu hören wollten?
Oder nichts glauben?
Waren sie dumm?
Zu dumm um zu verstehen?
Wovon Du erzählt hast
Wollten Sie die Wahrheit rauben?
Und Dich einsperren
in Ihren Kaktusgarten.
Konnten Sie damit nicht warten?

Was hat Dich bloss
Was hat Dich bloss
Was hat Dich bloss so runiert?

Wo fing es an?
Was ist passiert?
Hast Du denn niemals richtig rebelliert?
Kannst Du nicht richtig laufen?
Oder was lief schief?
Und sitzt die Wunde tief in Deinem Innern?
Kannst Du Dich nicht erinnern?
Bist Du nicht immer noch, Gott weiß wie, privilegiert?

Was hat Dich bloss so ruinert?

Warst Du nicht fett und rosig?
Warst Du nicht glücklich?
Was hat Dich bloss so ruiniert?
Daß Sie nicht zu hören wollten?
Oder nichts glauben?
Was hat Dich bloss so ruiniert?
Und dann der Kaktusgarten,
konnten Sie nicht warten?
Was hat Dich bloss so ruiniert?

Was ging voran?
Was ist passiert?
Was hat Dich bloss so ruiniert?

Wo fing es an?
Was ist passiert?
Was hat Dich bloss so ruiniert?


Lyrics submitted by svartalf

Was hat dich bloss so ruiniert song meanings
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2 Comments

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  • 0
    My InterpretationÄußerungen der Band über den Text konnte ich nicht finden.
    Hier also meine Interpretation:

    Grundsätzlich ist der Text aus rhetorischen Fragen eines Sprechers an einen stummen Adressaten aufgebaut.
    Der erste Absatz ist dabei inhaltlich relativ klar. Der Sprecher spricht einen Menschen an, der ruiniert ist. Offensichtlich ist damit psychischer und persönlicher nicht finanzieller Ruin gemeint (-> "Warst du nicht glücklich?"). Die Wörter "andere Kinder" und "Mama", "Papa" machen deutlich, dass die Probleme des Angesprochenen in dessen Kindheit begannen. Die Person ist wohl noch jugendlich oder in den Zwanzgern.
    Da der Sprecher die Wörter "Papa" und "Mama" benutzt, stell ich ihn mir als großen Bruder des Angesprochenen vor, was aber nicht zwangsläufig der Fall ist.

    Darauf fragt der Sprecher nach dem Beginn und dem Inhalt der Probleme. Er tappt, was die genauen Probleme des Gegenübers angeht im Dunkeln.
    In der zweiten Strophe kommt eine dritte Instanz ins Spiel. Das "sie"(->"Dass sie nicht zuhören wollten"). Damit sind wohl hauptsächlich die Eltern aber wohl auch die erwähnten anderen Kinder oder auch andere Erwachsene gemeint. Anscheinend wollte der Angesprochene sich diesen seine Probleme betreffend anvertrauen und traf auf Ignoranz("nicht zuhören") und Unverständnis("nichts glauben").

    Nun folgen schwerer zu deutende Stellen: "Wollten sie die Wahrheit rauben?" - Wie raubt man die Wahrheit? Ich vermute indem man Lügen erzählt. Er bekam auf seine Fragen wohl wenn überhaupt Lügen als Antwort. Darauf heißt es, dass „sie“ ihn in ihren „Kaktusgarten“ einsperren wollten. An dieser Stelle kann ich nur Vermutungen anstellen. Der Kaktusgarten ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Bild und kein tatsächlicher Garten. Der Katusgarten als stachliges Gefängnis, in dem man sich nicht zu sehr bewegen darf? Eine Beschreibung seiner damaligen Lebenssituation?. "Konnten sie damit nicht warten" - damit könnte gemeint sein, dass die Eltern und anderen Erwachsenen nicht damit warten konnten ihm das Leben eines Erwachsenen aufzuzwingen.

    Die später folgende Zeile "Hast du denn niemals richtig rebelliert" deutet an, dass sich
    die angesprochene Person nie richtig von den Eltern emanzipieren und abgrenzen konnte. Vielleicht befindet sie sich immer noch in einem unguten Abhängigkeitsverhältnis zu ihnen. Die Pubertät ist anscheinend nicht richtig verlaufen. Die Zeile "Sitzt die Wunde tief in deinem Innern" macht endgültig klar, dass der Adressat eine psychische Verwundung in der Kindheit erlitten hat. Am Ende dieser Strophe fragt der Sprecher: "Bist du nicht immer noch Gott weiß wie privilegiert?". Hier kommt das einzige mal im ganzen Text ein motivierender, optimistischer Aspekt zur Sprache. Der Angesprochene hat sein Talent und sein Berufung, nach Ansicht des Sprechers nicht verloren -> ein Lichtblick.

    Zusammengefasst ist der Text nach meiner Ansicht ein Ansprache eines Menschen an dessen jüngeren Bruder, der psychisch am Boden ist und es aufgrund von unglücklichen Umständen in seiner Kindheit und Jugend nicht schaffte, eine gesunde Persönlichkeit zu entwickeln.

    Alto

    Bitte kommentiert meinen Artikel. Das würde mich freuen. Kritik ist erwünscht.

    altogetheron May 07, 2009   Link
  • 0
    General CommentDer Protagonist hatte eine normale, bzw oberfläschlich normal verlaufende und glückliche Kindheit.Er hat ins Schema gepasst. Streit mit den Eltern und anderen Kindern gehört dazu, wird nur im Nachhinein vom Erzähler explizit erwähnt da Gründe für den späteren ''Ruin'' gesucht werden. Die Person hat nie wirklich rebelliert. Irgendwann fängt sie aber an, ihre eigene Meinung zu vertreten und nicht mehr ins gesellschaftliche Schema zu passen. ''Bist Du nicht immer noch, Gott weiß wie, privilegiert'':Sie gehört zu einer angesehenen Familie, passt dort aber nicht mehr hinein. Ich denke das ganze ist aus der Sicht eines Familienangehörigen bzw engen Freund der Familie erzählt, einer von jenen die mit ''sie'' genannt werden, der nicht verstehen kann warum sich die Person von der Familie wegbewegt und ihre eigenen Wege geht. Es geht also um jugendliche Rebellion. ''Was hat Dich bloss so ruiniert?'' könnte auch ironisch gemeint sein. je nachdem ob der Erzähler diese Rebellion positiv oder negativ bewertet.
    So würde ich es interpretieren. Deine Interpretation gefällt mir aber auch sehr gut. Ein falsch oder richtig gibt es ohnehin nicht. Ich denke die Sterne haben diesen Song extra so allgemein und offen gehalten damit jeder etwas eigenes reininterpretieren kann.
    Greetz
    DerPhilosophMitDemHammeron July 02, 2009   Link

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