Wir wussten was kommt, wir würden nichts verpassen
Und wir nahmen uns das Recht den Raum zu verlassen
Da sind andere gekommen die unsre Plätze einnahmen
Wir haben das Gefühl, dass sie besser aussahen

Wir können wählen, haben Möglichkeiten
Zwischen Pizzabelag und Programme umschalten
Die gute Nachricht, der kleine Erfolg
Unsere Eltern dürfen doch die Wohnung behalten

3 Erfahrungen später - 5 geplatzte Träume
Gut und gerne - 1 verlorener Glaube
Es war egal was alle sagten, und egal ob wir es sein sollen
Die ganze Wahrheit ist, man hat uns nichts getan

Das Gute und das Schlechte und von beidem zu viel
Die Tür die jetzt aufgeht und die hinter uns zufällt
Die fehlende Hand die deine nicht hält
Die deine nicht hält

Wir hatten die Zeit, konnten überlegen
Und entscheiden uns dafür oder dagegen
Da sind Stunden vergangen mit dem Blick an die Wand
Die Entscheidung lag dann nicht mehr in unserer Hand

Wir können wählen zwischen war und ist
Wenn wir gehen besteht die Hoffnung dass uns jemand vermisst
Die ganze Wahrheit wenn ich mich entferne
vermisst die Sonne etwa den Mond und die Sterne?

3 Enttäuschungen weiter - 5 zerstörte Hoffnungen
Gut und gerne - 1 verlorener Glaube
Es war egal was alle sagten, und egal ob wir es sein sollen
Die ganze Wahrheit ist, man hat uns nichts getan

Das Gute und das Schlechte und von beidem zu viel
Die Tür die jetzt aufgeht und die hinter uns zufällt
Die fehlende Hand die deine nicht hält
Die Wahrheit ist, man hat uns nichts getan

Das Recht bei den Guten und die Schuld bei den andern
Die fehlende Kraft die Richtung zu ändern
Nicht dass es einem fehlt, sondern das was man hat
Die Wahrheit ist, man hat uns nichts getan


Lyrics submitted by cerph

Die Wahrheit ist, man hat uns nichts getan song meanings
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3 Comments

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    General Commentheißt es wirklich "sein sollen"? ich verstehe immer einsahen.
    weiterer kleiner, aber wichtiger fehler: in der vorletzten zeile muss das "es" ein "was" sein.
    numbskullon December 30, 2005   Link
  • 0
    General Commentauf kettcar-musik.de sthet auch einsahen.... Demnach stimme ich zu...
    den titel finde ich ehrlich gesagt shcon mal genial, egal was damit gemeint ist, einfahc etwas wenn man sich das sagt und drüber nachdenkt, dann... naja man kann merken das die wahrheit ist, man hat uns nichts getan...
    Sonst, was meint ihr worum es genau geht? Ich finde wie immer bei kettcar kann man viel darin lesen...
    Einiges scheint trotzig zu sein und irgendwie wütend, andere zeilen einfach nur unendlich traurig ("fehlende hand die deine nicht hält") Dann Irgendwie manchmal auch etwas von... man will zwar die richtung ändern, hat jedoch nicht die kraft dazu, so würde ich das sehen.... Und wie schon gesagt in der vorletzten zeile, noch etwas dass einiges bedeuten kann: Nicht das was einem fehlt, sondern das was man hat. Wunderschön und immer anregend zum Nachdenken.
    mikaylason March 17, 2009   Link
  • 0
    General CommentIch glaube in dem Text geht es insgesamt um das Treffen und die Folgen von Entscheidungen und darum, für sich selbst verantwortlich zu sein. Es werden dazu dann eine ganze Reihe von Beispielen gebracht:

    1. Strophe: Lässt man andere für sich entscheiden (die Plätze einnehmen) oder vielleicht soll es auch heißen, dass man sich selbst verstellt, weil man das Gefühl hat, dass man so einen besseren Eindruck macht mit dem was man tut, auch wenn man sich damit nur selbst betrügt.

    2. Strophe: Erweckt auf mich ein Gefühl der Gleichgültigkeit und soll vielleicht eine zynische Anspielung auf die zu sehr Konsumorientierten unter uns sein, für die die banale Wahl des Pizzabelags und des Programms ernsthafte Entscheidungsmöglichkeiten sind. So banal, dass sogar der eigentlich "kleine Erfolg" (die Eltern dürfen die Wohnung behalten) dagegen schon ganz mächtig erscheint, obwohl bei genauerem Hinsehen dass auch ein Umstand ist, auf den man selbst eigentlich kaum Einfluss hatte (die Entscheidung über die Wohnung wurde schließlich von jemand anderem getroffen).

    3. "Wir hatten die Zeit, konnten überlegen"
    Diese Strophe ermahnt wie ich finde dazu, über eine Entscheidung nicht zu lange zu grübeln (man hat zwar die Zeit), sonst hat man am Ende doch keine Wahl mehr (wenn man stundenlang nur die Wand anstarrt und hin und her überlegt).

    4. Verstehe ich so, dass man bei einer Entscheidung immer auch darüber nachdenkt oder vielleicht sogar hofft, dass sie für andere irgendwie bedeutsam ist ("die Hoffnung dass uns jemand vermisst"). Aber vielleicht ist das gar nicht so wichtig, denn "vermisst die Sonne etwa den Mond und die Sterne?". Wichtig ist wohl eher, dass man sich selbst treu bleibt (mit Bezug auf die erste Strophe).


    Zum Refrain:

    Zunächst erscheint er mir recht negativ, ist ja dort schließlich die Rede von Enttäuschungen und zerstörten Hoffnungen.
    Bei "Das Gute und das Schlechte und von beidem zu viel" bin ich etwas unschlüssig. Ich denke es soll darstellen, dass man es bei allen abzuwägenden Vor- und Nachteilen gar nicht so einfach hat, zu entscheiden und dann eben auch mal Fehlentscheidungen passieren.

    Allerdings - und da komm ich wieder zur eingangs erwähnten Gesamtaussage - soll man das wohl gar nicht so negativ sehen. Die Türen die aufgehen und sich wieder schließen, stellen schließlich Möglichkeiten dar. "Die fehlende Hand die deine nicht hält" würde ich hier vielleicht gar nicht als traurig empfinden, sondern darin eher die Aussage sehen, dass man seine Entscheidung selbst zu treffen hat und nicht an die Hand genommen wird (was vielleicht vorher anders war?).

    "Das Recht bei den Guten und die Schuld bei den andern
    Die fehlende Kraft die Richtung zu ändern"
    -> Man soll es sich nicht so einfach machen und die Schuld immer bei anderen suchen, nur weil man keine Kraft hat, zu seinen eigenen Entscheidungen zu stehen. "Die ganze Wahrheit ist" letztenendes, dass einem nichts (von den anderen an-)getan wurde, sondern dass man für alles selbst verantwortlich ist.
    FewKinGon June 28, 2011   Link

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