"Balu" as written by and Marcus/bustorff Wiebusch....
Manche sagen, es wär einfach
Ich sage, es ist schwer
Denn du, ja, du bist Audrey Hepburn
Und ich Balu, der Bär

Immer pläneschmiedend dastehen
So schön und stumm
Und ich, ich fang an zu tanzen
Werf erstmal alles um

Und gesucht und gefunden
In der Einsicht verbunden
Du gibst, was du brauchst
Ich glaub, was ich seh
Endlich mal etwas, das ich fast versteh

Frieden ist, wenn alle gleich sind
Sag an, was wir hier haben
Das Leben, das wir leben
Geschützt im Schützengraben

Gesucht und gefunden
Du vergisst, was du weißt
In dem Gefühl, wir wärn eins

Und du vergisst, wie du heißt

Manche sagen, es wär einfach
Ich sage, es ist heikel
Denn du bist New York City
Und ich bin Wanne-Eickel

Wie die Dinge sich wohl anfühlen
Wenn sie denn noch ganz wärn
Ein Lebenslauf gebastelt
Mit den Händen eines Tanzbären

Und gesucht und gefunden
In der Einsicht verbunden
Du gibst, was du brauchst
Ich glaub, was ich seh
Endlich mal etwas, das ich fast versteh

Frieden ist, wenn alle gleich sind
Sag an, was wir hier haben
Das Leben, das wir lieben
Geschützt im Schützengraben

Gesucht und gefunden
Du vergisst, was du weißt
In dem Gefühl, wir wärn eins

Und du vergisst, wie du heißt
Und du vergisst, was du weißt

Vergiss Romeo und Julia
Wann gibts Abendbrot?
Willst du wirklich tauschen?
Am Ende waren sie tot

Ich werd immer für dich da sein
Bist du dabei?
In dem Gefühl, wir wärn zwei.



Lyrics submitted by Schorschinho

Balu song meanings
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8 Comments

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  • +4
    General Commentich denke nicht, dass es um eine trennung geht, immerhin gibts immernoch abendbrot. vielmehr glaube ich, die sinnlosigkeit der "totalen verschmelzung" wird eingesehen. schon recht weit am anfang des songs ist nicht alles in bester ordnung ("Und du vergisst, wie du heißt"). ich denke, es geht darum, dass eine gesunde individualität innerhalb einer liebe zwischen zwei personen dem kompletten romeo-julia-abtauchen vorgezogen wird. klingt auch sogar wie eine aufforderung des individualisten an denjenigen, der sich gerade innerhalb der beziehung selbst vergisst vor lauter "gefühl wir wärn eins", wieder zwei zu werden und somit immer füreinander da sein zu können.
    hannsion August 08, 2008   Link
  • +1
    General CommentFür mich stellt dieser Song den ganzen Verlauf einer Liebschaft dar.
    Am Anfang das den anderen Finden, und festzustellen das der/die Angebetete viel zu gut für einen selbst ist ["Denn du, ja, du bist Audrey Hepburn
    Und ich Balu, der Bär"]
    Dann "pläneschmiedend" versuchen Aufmerksamkeit zu gewinnen.
    Darauffolgend das zusammen kommen mit dem, wie jordorac schon sage, liebe schenken ["Du gibst, was du brauchst"]. Außerdem das Gefühl eins zu sein ["In dem Gefühl, wir wärn eins"].
    Aber hier auch wieder die Betonung das die *Situation* immernoch heikel ist da es sich immernoch um 2 verschiedenen Personen handelt
    ["Ich sage, es ist heikel
    Denn du bist New York City
    Und ich bin Wanne-Eickel"]
    In der Achten Strophe werden schon die ersten Risse deutlich welche nun immer deutlicher werden.
    Wie z.b. "Das Leben, das wir lieben
    Geschützt im Schützengraben" für mich das zwanghafte festhalten an einer Situation die nicht mehr existiert.
    Bis hin zur vollkommen lieblosigkeit in der Vorletzen Strophe [keine Romantik mehr "vergiss Rome und Juila"]

    die letzte Strophe hat mich extrem an den "Standartabschied" erinnert :" Es funktioniert nicht mehr .. aber lass uns doch Freunde bleiben"

    Sagt eure Meinung dazu
    download123on April 03, 2007   Link
  • 0
    General Comment"Du bist New York City
    Und ich bin Wanne-Eickel"

    ... was für ein schönes... böses... ggf. vernichtend treffsicheres bild
    todaystomorrowon March 09, 2005   Link
  • 0
    General CommentDer Song ist großartig. Er drückt wundervoll aus, wie die einfach Banalität der Liebe - vollkommes Vertrauen und gegenseitiges Verständnis - eigentlich unmöglich ist.
    Während sie gibt was sie braucht (Liebe um geliebt zu werden) ergeht er sich in der Illusion etwas gefunden zu haben, was er versteht (männlicher Trieb zur Kontrolle).
    Letztendlich sind sie aber doch grundverschieden. Und es klappt eben wieder nicht (Wie die Dinge sich wohl anfühlen, wenn sie noch ganz wären).
    Großartig finde ich auch die bei Kettcar immer wieder zu findende Homage an die spiessige Kleinbürgerwelt. (Vergiss Romeo und Julia, wann gibt's Abendbrot). Für eine ehemalige Punkband ist das doch eine ziemlich klasse Aussage. Der normale Mensch sehnt sich zuallererst eben doch nach Normalität und darin ist nichts verwerfliches auch wenn die Verwegenheit hoher Emotionen dabei vielleicht zu kurz kommt. Aber am Ende war sie eben tot!
    jordoracon October 11, 2005   Link
  • 0
    General CommentAlso ich stimme dem absolut zu.
    "bist du dabei / in dem Gefühl wir wärn 2" ist ja praktisch wie "lass uns Freunde bleiben".
    Es beschreibt wunderbar den Verlauf einer Beziehung.
    Vll vergleichbar mit den Worten von Rammstein "erst wird es heiß , dann kalt , am Ende tut es weh" , nur nicht so negativ.

    Was ich mir aber nich erklärn kann is warum es heißt "in dem gefühl wir WÄRN 2"?
    Qing BuManon August 29, 2007   Link
  • 0
    General CommentAlso ich sehe darin 2 er lei,
    Als ersten Ansatz hätte ich anzubieten, dass "die beiden" ja die ganze Zeit phyisch zwei,
    [sprich "in dem Gefühl wir wären eins" und als gegenpart da es nur ein Gefühl war "in dem Gefühlt wir wären 2"] und es sich dahher ableitet.

    Die zweite Theorie, welche ich viel schöner finde :
    eine Beziehung/Liebe verbindet zwei Menschen, und selbst wenn die beiden wieder auseinander gehen, die Beziehung "scheitert" , bleibt trotzdem etwas Zurück.
    Die gemeinsamme Zeit hinterlässt spuren.
    Auf das Lied bezogen, sie trennen sich zwar, [fühlen sich nicht mehr Vereint] trotzdem bleibt die gemeinsame Zeit, die gemeinsamen Gefühle, welche nicht einfach verschwinden.

    Das wären so meine ideen
    download123on September 28, 2007   Link
  • 0
    General Comment@hannsi Jepp, seh ich genauso.
    pebcakon August 17, 2008   Link
  • 0
    General Commentich glaub, es geht um eine beziehung, an die der eine viel höhere erwatungen hat als der andere oder in der einfach beide zu verschieden sind. und sich die frage stellt, ob sie zum scheitern verurteilt ist (frieden ist, wenn alle gleich sind --> da beide unterschiedliche vorstellungen haben, ist streit unausweichlich) oder ob man sich damit abfinden kann/soll, dass es für keinen perfekt ist (in dem gefühl, wir wärn zwei).

    die zeilen mit romeo und julia find ich genial. so treffend schreiben nur kettcar.
    jokerman25on October 13, 2009   Link

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