Stell Dir nur mal vor, er wäre echt
Wie er kam als sie sagte
Irgendwas mit Schluß und keinen Zweck mehr
Und zwei Wochen später der dreckige Rest
Und der letzte der's erfährt

Was für Nervenstränge sollen das denn sein?
Und wer wischt das Blut weg?
Wäre er echt
Wer schützt die Notaufnahmen und wer hält die ganzen Hände?
Wäre er echt

Stell Dir nur mal vor, er wäre echt
Als der Anruf kam: "Entschuldigung sind Sie?"
"Ja das bin ich" - "Wir müssen Ihnen mitteilen"
Und das Leben, das Du kanntest, das Leben war vorbei

Was für Nervenstränge sollen das denn sein?
Und wer wischt das Blut weg?
Wäre er echt
Wer schützt die Notaufnahmen und wer hält die ganzen Hände?
Wäre er echt

Es wäre nicht zum Aushalten
Wäre er echt
Würd sagen alle Glück gehabt
Es wäre nicht zum Aushalten
Wäre er echt
Das ist ein allerletzter Trost


Lyrics submitted by InSearchOfMeaning

Wäre Er Echt song meanings
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4 Comments

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    General CommentIn einem Interview habe ich mal gelesen, daß mit wäre "er" echt der Schmerz gemeint ist, den man spürt, wenn z.B. die Freundin schlußmacht oder ein geliebter Mensch gestorben ist. Man sagt dann gern Dinge wie "es bricht mir das Herz", die ja strenggenommen so nicht stimmen. Indem das Lied darauf aufmerksam macht, daß der Schmerz doch nicht dieses metaphorische Ausmaß hat, soll es ein wenig Trost spenden.
    InSearchOfMeaningon April 20, 2004   Link
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    General CommentIch hatte das "er" immer auf einen Traum bezogen. Die Schmerz-These klingt allerdings auch sehr plausibel. Klasse Lied jedenfalls!
    Schorschinhoon April 28, 2004   Link
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    General CommentDie Schmerz-Theorie ist mehr als logisch.
    Aber mal ehrlich, jeder hat von uns schonmal irgendjemandem Trost gegeben, geholfen.
    Aber auf diese Art, dies so formulierend, dass man Trost spendet, indem man sagt, "ey, du, du übertreibst, du kannst noch glauben, hoffen", find ich ... weiß nicht wie ich das sagen soll. Finde ich einfach das, was es leider viel zu selten gibt. Dass man sich verantwortlich fühlt für Menschen, die man nicht kennt, aber weiß, dass sie gut sind. Und den Glauben nicht verliert.

    Auf'm Konzert hat jemand neulich durchgehend die Hände über den Kopf gehalten bei sehr vielen Liedern, als könnte er das alles gar nicht glauben, was da um ihn herum da gerade passiert. Als würden die Worte ihn voll umhauen und Trost spenden. "Das ist ein allerletzter Trost" finde ich so volltrefflich, das gibt es gar nicht.

    Das ist für mich Kettcar.

    Hört euch mal Tomte "Hinter all diesen Fenstern an". Genau das selbe Muster, wie ich es oben beschrieben habe. Meine Welt! Die können das mindestens genauso gut. Ewige Trauer mit der Hoffnung und dem manchmal so ungeheuer weit entferntem Licht, das man nicht zu erreichen scheint, vereinen, und man sich nach jedem Lied unerklärlicherweise besser fühlt.
    exhYleon October 04, 2005   Link
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    General CommentJap, die Sache mit dem Schmerz is durchaus plausibel.
    "Stell dir nur mal vor er wäre echt, wie er kam als sie sagte..." Der Traum würd hier nich ganz reinpassen, weil der Traum ja nich kommt wenn sie Schluss macht ;)

    Ganz besonders wenn man den Fall in der ersten Stophe betrachtet:
    Als sie Schluss macht bringt sie halt die üblichen Texte vor, "Es hat keinen Zweck mehr";"Wir haben uns auseinander gelebt", und zwei Wochen später erfährt er als letzter über mehrere Ecken, dass sie ihn wegen einem anderen verlassen hat oder so, "der dreckige Rest eben"

    Und der Refrain unterstützt das auch.
    Die Frage, welche Nervenstränge diesen Schmerz auslösen würden.
    Die Frage, wer das Blut wegwischt, bei den klaffenden Wunden, die normalerweise so große Schmerzen zur Folge haben...
    Flippyon March 19, 2008   Link

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